Ein brauchbarer Trainingsplan beginnt nicht mit einer langen Übungsliste, sondern mit der Frage, wann du ihn tatsächlich nutzen kannst. Wenn du Entscheidungen vorab festhältst, musst du beim Training weniger suchen und entscheiden.
Beginne mit deinem Kalender und einem klaren Ausgangspunkt
Notiere zunächst, was du mit deinem Plan organisieren möchtest. Beispielsweise: Ich möchte meine Studiobesuche vorbereiten und später nachvollziehen können, was ich getan habe. Das ist konkreter als eine Sammlung loser Vorsätze. Halte anschließend fest, welche Tage meistens passen, wie viel Zeit du hast und wo du trainieren wirst.
Gehe von einer gewöhnlichen Woche aus. Ein Plan, der nur in eine außergewöhnlich ruhige Woche passt, bietet wenig Orientierung. Berücksichtige auch Fahrtzeiten und andere Termine. Du musst nicht jede freie Minute füllen. Du suchst eine Einteilung, die du beurteilen und anpassen kannst.
Gib jedem Training eine erkennbare Gliederung
Erstelle für jeden Trainingstermin eine Übersicht mit Namen, Übungsreihenfolge und den Daten, die du notieren möchtest. Verwende klare Namen wie Training A Fitnessstudio oder Heimtraining Dienstag. Entscheidend ist, dass du später zweifelsfrei weißt, welches Training gemeint war.
- Notiere, welche Übungen zu diesem Termin gehören.
- Halte die geplante Ausführung mit den für deinen Plan relevanten Daten fest.
- Lass Platz für das, was du tatsächlich ausgeführt hast.
- Schreibe praktische Vereinbarungen wie verfügbares Material auf.
Ein bestehender Plan kann helfen, diese Struktur zu verstehen. Nutze die Trainingspläne als Ausgangspunkt und beurteile anschließend, ob die Gliederung zu deiner Situation passt. Ein Beispiel ist keine persönliche Beurteilung deiner Belastbarkeit oder Technik.
Vereinbare den Umgang mit Änderungen im Voraus
Angenommen, du trainierst normalerweise dienstags und freitags, doch Freitag fällt unerwartet aus. Prüfe zunächst, was dein Kalender zulässt. Du musst einen ausgefallenen Termin nicht automatisch zwischen andere Termine quetschen. Notiere die Änderung, damit dein Rückblick die Wirklichkeit zeigt.
Auch während eines Trainings kann etwas anders laufen. Ein Gerät ist belegt, Material fehlt oder du möchtest eine Übung erst mit einem Trainer besprechen. Notiere, was du geändert hast und warum. So unterscheidest du ein wiederkehrendes Problem von einer einmaligen Ausnahme.
Prüfe deinen Plan auf Praxistauglichkeit
Lege beim Erstellen des Plans gleich einen Zeitpunkt für den Rückblick fest. Frage dich: Passte er in meinen Kalender, war die Reihenfolge klar und konnte ich die Ausführung gut dokumentieren? Ändere gezielt, was in der Praxis nicht funktioniert. Wenn du alles gleichzeitig änderst, erkennst du schwerer, welche Anpassung geholfen hat.
In einer Workout-App kannst du Plan und Trainingsaufzeichnungen zusammenhalten. So wird deine Vorbereitung auch zur Grundlage der nächsten Auswertung.
Beispiel: Vom Kalender zu zwei erkennbaren Trainingsterminen
Angenommen, Dienstag nach der Arbeit und Samstagmorgen passen meistens in deinen Kalender. Nenne diese Termine Training A und Training B. Notiere jeweils Ort, verfügbare Zeit einschließlich Fahrt, den zu öffnenden Plan und Fragen zum Material. Dies ist ein Planungsbeispiel, keine Empfehlung zur Trainingshäufigkeit.
Fällt Dienstag wegen der Arbeit aus? Notiere es und prüfe, ob deine Alternative wirklich passt. Trage nicht nachträglich ein, dass Training A absolviert wurde. Bei der Wochenauswertung kannst du so zwischen einem unklaren Plan und einem ungeeigneten Zeitpunkt unterscheiden. Prüfe auch, ob du die Schreibweise deines Trainingsplans verstehst.
Über diese Anleitung
Diese praktische Anleitung wurde von der Workouts Wizard Redaktion zur Organisation von Training und Betreuung zusammengestellt. Die fiktiven Beispiele beschreiben eine Arbeitsweise und sind keine persönliche Trainingsempfehlung. Lies mehr über Workouts Wizard oder stelle eine Frage zu dieser Anleitung.