Du musst nicht alle Trainingspläne und Kundenvereinbarungen gleichzeitig ändern. Beginne mit einem vorhandenen Plan und prüfe den vollständigen Weg von der Eingabe bis zur Nutzung. So erkennst du, welche Erklärungen nötig sind, bevor du die neue Arbeitsweise breiter einsetzt.
1. Erfasse einen vorhandenen Trainingsplan
Wähle einen aktuellen Plan mit klar verständlichem Inhalt. Vergleiche Trainingsnamen, Übungsvarianten, Reihenfolge und zugehörige Anweisungen. Markiere Abkürzungen, die nur du verstehst, und prüfe, welche Daten der Kunde derzeit auf Papier notiert.
Unterscheide zwischen dem aktuellen Plan und alten Trainingsaufzeichnungen. Dein erstes Ziel ist es, den Plan nutzbar zu übernehmen. Entscheide separat, welchen Verlauf du aufbewahren möchtest und wo er weiterhin zu finden sein wird. Gehe nicht von einem automatischen Import von Papierplänen oder früheren Dateien aus.
2. Erstelle den Plan neu und prüfe die Darstellung
Setze den Plan im Trainingsplaneditor um. Vergleiche ihn anschließend mit deiner ursprünglichen Version. Stimmen Übungsnamen, Varianten und Reihenfolge? Ist die Erläuterung auch ohne das Papieroriginal verständlich?
Prüfe danach, wie der Kunde den Plan in der App sieht. Eine für dich klare Übersicht kann auf einem Smartphone anders gelesen werden. Gehe auch die Dokumentation durch: Was muss der Kunde eingeben und wohin wendet er sich bei Fragen?
3. Erprobe die Arbeitsweise mit einem Kunden
Bitte einen Kunden, der mitmachen möchte, die neue Arbeitsweise gemeinsam auszuprobieren. Erkläre, was sich ändert, und lass ihn den Plan selbst öffnen. Prüfe nach der Nutzung, welche Schritte klar waren und wo Erklärungen fehlten.
Vereinbart ein Datum, ab dem der digitale Plan als aktueller Trainingsplan gilt. Kennzeichne die alte Version ab diesem Datum als ungültig, damit nicht zwei konkurrierende Pläne bestehen bleiben. Bewahre frühere Aufzeichnungen klar als Verlauf gekennzeichnet auf.
4. Berücksichtige Feedback, bevor du fortfährst
Besprecht, ob der Kunde das richtige Training finden und die Ausführung dokumentieren konnte. Passe unklare Namen oder Anweisungen an und prüft die geänderte Version gemeinsam. Haltet fest, wie ihr künftige Änderungen kommuniziert.
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